Bürgermeisterwahl

Auf ihrer ersten Ortsverbandssitzung im Januar 2020 setzte sich Bündnis90/Die Grünen mit der Bürgermeisterwahl in Ottersberg auseinander.

Da sich schon zeitig herausgestellt hatte, dass es keinen grünen Kandidaten geben würde, hatte der Vorstand die bisher bekannten Kandidaten Reiner Sterna und Tim Weber hintereinander in Körbers Gasthof in Fischerhude eingeladen. Beiden Bewerbern ermöglichte man eine persönliche Vorstellung und bat sie , sich zu den gleichen fünf Fragen zu äußern. Dadurch ergab sich für die Anwesenden ein aufschlussreiches, lebendiges Bild über die Kandidaten, ihre Motivation zur Kandidatur und ihre kommunalpolitischen Ziele. Am Ende der Sitzung tauschten sich die Parteimitglieder über ihre Eindrücke aus. Eine Mehrheit der Mitglieder sprach sich für eine Empfehlung zu Gunsten von Tim Weber aus. Man erhofft sich von ihm, dass er verstärkt grüne Themen wie Umweltschutz, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit, Unterstützung der regionalen Wirtschaft, Ausbau des ÖPNV und Verbesserung der Verkehrssituation und Klimaschutz voranbringen wird.

Nachdem Ottersberg bisher von einem hauptamtlichen „ roten“ Bürgermeister (Gerd Behrens) und zur Zeit von einem „schwarzen“ Bürgermeister (Horst Hofmann) geleitet wurde, sollte es in diesem Jahr einen „grünen“ Bürgermeister geben. 

Der 26. April wird es zeigen!

 

 

Liebe Leser/in

 Wir laden euch herzlich zu einem Diskussionsabend am

 Mittwoch, den 15. Mai um 19.30Uhr

 in Körbers Gasthof in Fischerhude ein.

 Unter dem Motto 

                   Europa wählen

wollen wir uns mit der kommenden Europawahl beschäftigen.

Warum Europa bzw. die EU ein Parlament braucht, was gut läuft und was besser sein könnte, was machbar ist und was wie und warum sich so entwickelt hat wie es heute ist.

Es gibt viele unterschiedliche Ideen, Organisationen und Parteien, die sich ein gemeinsames friedliches Europa vorstellen können. Der föderale Ansatz stellt aber wohl die demokratischste Variante dar. Vor welchen Herausfor-derungen stehen wir aber dann und was wollen die

Grünen?

 Als Referenten konnten wir Gerhard Thiel aus Syke gewinnen. Er ist Vorsitzender der parteipolitisch unabhängigen Europa-Union des Landkreises Diepholz und grünes Ratsmitglied in Syke und Mitbegründer unseres Ortsverbandes.

Bündnis 90/ Die Grünen wenden sich entschieden gegen geplante seismographische Messungen im Zuge von möglichen Erdgasbohrungen im Flecken Ottersberg.

Nachdem nunmehr die DEA ihre Ankündigungen zu weiteren seismographischen Messungen für künftige Erdgasbohrungen auch entlang einer Messstrecke zwischen Quelkhorn bis hin zum Wohngebiet Ottersberg Bhf. beginnen will, stellen wir vom Vorstand des OV Ottersberg Bündnis 90/ Die Grünen und auch von Seiten der Fraktion im Gemeinderat Ottersberg Bündnis 90/ Die Grünen eindeutig klar, dass solcherart Planungen und deren Umsetzungen den entschiedenen Widerstand unseres Vorstandes und unserer Fraktion hervorrufen. Wir lehnen jegliche Anbahnungen zu seismographischen Messungen ab, welche ja im Übrigen auch nicht so ganz „Ohne“ sind, denn da fährt ja schweres Gerät auf, welche nicht nur Risse in umliegenden Gebäuden hervorrufen können, sondern auch regelrechte Erdbeben, wie bereits in Völkersen geschehen, und auch um die in Folge geplanten tatsächlichen Bohrungen zu unterbinden. Die Gemeinde des Flecken Ottersberg hat sich bereits klar gegen Messungen auf gemeindeeigenen Straßen und Flächen ausgesprochen. Die Kreisstraßen jedoch unterliegen diesem Beschluss nicht! Und auch private Grundstückseigner sollten nunmehr für sich eine deutliche Entscheidung treffen, ob sie dieses damit verbundene Risiko auf sich nehmen und verantworten wollen? Darüber hinaus ist es ja einfach auch in der Sache nicht zu verstehen, und auch keinesfalls nachzuvollziehen, wem eine solche Erdgasförderung hier in der Region eigentlich nutzt. Wir stellen uns an die Seite der direkt betroffenen Menschen, aber auch aller, welche sich Sorgen machen, um das künftige Wohlergehen unserer Kinder und Enkelkinder. Die Spätfolgen derartiger Bohrungen kann niemand, auch nicht das Landesamt für Bergbau und Energie ausschließen. Es kann in Folge nicht nur zu Rissen in Gebäuden durch Erdbeben kommen, sondern vor allem eine mögliche, nicht auszuschließende Kontaminierung des Grundwassers bleibt als Gefährdung über Jahrzehnte erhalten. Dies zieht erhebliche Gesundheitsgefährdungen für die hier lebenden Menschen nach sich, und die Umweltschäden daraus sind heute noch nicht abschätzbar. Da es keinerlei zwingende Notwendigkeit gibt, in unserer Region nach Erdgas zu bohren und dieses zu fördern, denn der Bedarf ist auf Jahrzehnte hin sichergestellt, und sollte perspektivisch ohnehin in Richtung der Verwendung erneuerbarer Energien gehen, sehen wir außer einer hohen Gefährdung keine tragfähigen Aspekte, welche solcherart Bohrungen rechtfertigen. Noch ist es nicht zu spät, diese Gefährdungen für unseren Flecken gänzlich schon vor Beginn etwaiger Messungen und daraus resultierender Bohrungen, wie auch einer späteren Förderung gänzlich auszuschließen!

Der Vorstand des OV Ottersberg Bündnis 90/ Die Grünen und die

Fraktion im Gemeinderat Ottersberg Bündnis 90/ Die Grünen

Damit es wieder summt und Brummt

Anfang Juni diesen Jahres beteiligten sich einige Mitglieder des Ottersberger Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen an der Nabu – Aktion „Zählen, was zählt – Insektensommer“. Beim Zusammentragen der Zählergebnisse stellte sich Verwunderung über die geringen, zu beobachtenden Insektenarten dar. Das veranlasste die Teilnehmer, mehr Informationen zur Situation der Insekten zu erhalten.

Leider war der vorige Termin ausgefallen, da die Bahnstrecke Hamburg- Bremen wegen Sturmschaden gesperrt war und Dr. Martin Kubik nicht mehr rechtzeitig kommen konnte. Die Grünen laden nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein , um am Freitag, den 05. Oktober um 19 Uhr im Rektorhaus in Ottersberg an einer Informationsveranstaltung teilzunehmen.

Unter dem Titel „ Damit es wieder summt und brummt“ wird der Entomologe Dr. Martin Kubiak von der Hamburger Universität einen Überblick über die Situation der Insekten geben,  Vorschläge für ihren Erhalt machen und Fragen beantworten.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit grünen Grüßen

Erika Janzon